'Der Garten der Lüste' von Hieronymus Bosch

Hieronymus Bosch | Bildnr. 09446 | merken
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Titel:Der Garten der Lüste
Künstler:Hieronymus Bosch
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Hieronymus Bosch - Der Garten der Lüste
    
   
    

Bildbeschreibung "Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch

Das zwischen 1503 und 1504 entstandene Gemälde "Der Garten der Lüste" zählt zu den bekanntesten Werken des niederländischen Renaissance-Malers Hieronymus Bosch. Es ist in Form eines Tryptichons gehalten, dessen Original im Madrider "Museo Nacional del Prado" bewundert werden kann. Wie bei Objekten dieser Art üblich, hat der Künstler den hölzernen Mittelteil durch kleinere Seitenflügel ergänzt. Im geschlossenen Zustand lassen sie die Welt am dritten Tag der Schöpfungs-Geschichte erkennen - also den von Dunkelheit umgebenen und ausschließlich von Pflanzen bevölkerten Erdball. Darüber zitiert Hieronymus Bosch aus der Genesis: "Ipse dixit et facta sunt, ipse mandavit et creata sunt". Geöffnet präsentiert der Tryptichon im linken Bildteil den wahren "Garten der Lüste" - das Paradies. Der Künstler verkörpert es durch Adam und Eva sowie viele verschiedene Tierarten. Im Mittelteil zeigt Hieronymus Bosch das sündige Leben auf Erden. Auch hierfür greift er auf bekannte Bildsprache und Metaphern zurück: Nackt aufeinander reitende Menschen zur Darstellung des Geschlechtsaktes, Tiere ohne Zäune und Zaumzeug als Verkörperung unzähmbarer Begierde sowie Fische und Früchte zum Zeichen der allgegenwärtigen Fruchtbarkeit. Die kreisförmige Anordnung in diesem "Garten der Lüste" symbolisiert die Unendlich- und Sinnlosigkeit des Treibens. Auf dem rechten Flügel zeigt Hieronymus Bosch die unausweichlich folgende Bestrafung: Unter einem nur teilweise erhellten Himmel flackert das Höllenfeuer und beleuchtet zahlreiche Musik- bzw. Folterinstrumente. Entsprechend der unterschiedlichen Interpretation von "Lust" drückt jeder Teil des Gemäldes eine andere Stimmung aus. Während der paradiesische "Garten der Lüste" durch Pastelltöne ruhig und friedlich wirkt, dominieren im sündigen Mittelteil grelle Farben. Für die Hölle wählte Hieronymus Bosch dagegen überwiegend dunkle Töne, von denen er nur zur Darstellung der Folter ein wenig abweicht.